microsoft
... die weltmeister der einschraenkungen.

grundsaetzlich gilt fuer mich die devise: finger weg von microsoft produkten.
damit kommt man eigentlich am besten zurecht. nichts ist schlimmer als programme die von den ferialpraktikanten bei microsoft geschrieben wurden (aufgrund der qualitaet der programme ist anzunehmen, dass bei microsoft kein einziger programmierer beschaeftigt ist).

windows installieren, alle unnoetigen files und directories loeschen (unter dos starten, das daemliche windoofs weigert sich naemlich sonst ein paar directories zu kuebeln) und nur programme von anderen firmen verwenden.

microsoft bezeichnet windows als ein betriebssystem - ein gelungener scherz ueber den man stundenlang lachen kann.

ein simples dir /o bringt bei etwas mehr files bereits die meldung 'too many files, directory not sorted'. und das auf einem rechner mit 96mb memory und 2gb virtuellen memory. sind die microsoft jungs wirklich zu daemlich einen sort zu schreiben der laecherliche 1100 files sortiert?
zur verwaltung meiner files hab ich mir selber ein prog geschrieben, maximal erlaubte zahl von files: 40000. sortierzeit 0.5 sekunden auf einem amd k6-2/500 mit einem shellsort.

aber nicht nur das zeigt, dass microsoft ernsthafte probleme mit grossen datenmengen hat; schon zu dos zeiten hatten sie mit 20mb platten schwierigkeiten, zu viele verschachtelte directories fuehren auch zu merkwuerdigen effekten, und ab 10,000 files in einem directory spielt der filemanager auch nimmer mit.
was soll ich den tun mit meinen 70gb hd's und ueber 20,000 files? in directories aufteilen weil microsoft in jedem programm mist baut?

selbst bei spielen hat es microsoft geschafft, einen unfug nach dem anderen zu produzieren.
kaum hat man bei age of empires ein paar einheiten gebaut, kommt die meldung bevoelkerungslimit erreicht. wie soll man mit 60 leuten krieg fuehren, waehrend ich bei dark reign mit 800 einheiten auch nicht immer gewinnen kann (meine spitze bei dark reign waren 7414 einheiten und 240 gebaeude).
abgesehen davon, wird bei bewegung mehrerer einheiten immer versucht, die formation beizubehalten (was ziemlicher schwachfug ist, aber sicher ist da irgendwer ganz besonders stolz darauf) und jeder gegner wird bis zum ende verfolgt - d.h., ein kleines fischerboot leitet eine ganze flotte zum gegnerischen hafen, wo sie dann von den dortigen tuermen versenkt wird.
als interessantes spiel kann ich age of empires wirklich nicht empfehlen. hat man einmal dark reign gespielt, sieht man bei age of empires ganz extrem was alles fehlt.

als betriebssystem zur softwareentwicklung taugt windoofs wirklich ueberhaupt nichts.
jeder versuchte zugriff auf memorybereiche die einem nicht gehoeren, fuehren zu einem cold-boot. manchmal bringt windoofs noch eine fehlermeldung - und haengt sich dabei auf.
es ist auch kein problem, speicherbereiche zu fuellen, in denen programme gerade laufen. es kommt zwar eine fehlermeldung, aber erst wenn der speicher schon ueberschrieben ist.
wie man derartig grobe fehler in der programmierung eines kernels machen kann, ist mir schleierhaft. haette ich jemals programme dieser qualitaet geschrieben, haette man mich schon vor jahren mit nassen fetzen aus der stadt gejagt.

ein merkwuerdigen effekt gibt es mit der befehlsfolge inc al, das im protected mode auf meinem amd prozessor. das programm laeuft zwar weiter, sobald man es beendet oder mit alt-tab auf einem anderen task schaltet, haengt der rechner - fuer ewig.
nach programmende schafft es windoofs noch, teile des schirmes zu aktualisieren, und haengt sich dabei auf.
ok, lt. intel programmers reference manual soll ein das/daa ja nur nach einem add al oder sub al durchgefuehrt werden - aber das ist doch kein grund fuer windows, sich vollstaendig zu verabschieden. mich wuerde interessieren, welcher hilfsarbeiter diesen effekt geschafft hat.

selbst das multitasking ist eine ziemliche zumutung. der hauptprozess bekommt etwa 75% cpu zeit, den rest teilen sich alle anderen jobs. simple befehle um die prioritaet eine jobs zu aendern, gibts auch nicht.
auf der dos commandline fehlen saemtlich befehle die ein multitasking betriebssystem wie vms oder tsx standardmaessig besitzt.

in summe gesehen, liefert microsoft nie mehr als das absolut notwendige minimum - und dieses minimum ist schlampig programmiert und wirkt eher wie eine instabile filmkulisse.


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