dieser abschnitt meiner homepage wird leider immer sehr kurz bleiben, es sei denn, ich nehm hier auch all die kleinen tools hinein, die ich selbst verbroch... aeh, geschrieben habe. scherz beiseite, es gibt tatsaechlich nicht viele gute programme die man bedenkenlos jemanden empfehlen kann. kaum glaubt man, irgendetwas brauchbares gefunden zu haben, wird man bei groesseren datenmengen durch verringerte geschwindigkeiten oder durch einen ganz einfachen programmcrash wieder auf den boden der tatsachen zurueckgeholt. manche programme verraten einem relativ schnell, und absolut unfreiwillig, in welcher programmiersprache sie geschrieben wurden - z.b., durch die meldung 'c++ runtime error'; aber nutzen tut mir das auch nicht viel, das man in c++ nicht programmieren kann ist ja bekannt. andere wiederum funktionieren ganz leidlich, es scheitert nur an der engstirnigkeit der erfinder, sie brauchbar zu machen. als beispiel seien hier textgestaltungsprogramme erwaehnt, die bei der druckfunktion zwar bis zu 9999 seiten zulassen, aber jede seite einzeln berechnen und dann zum drucker schicken. somit reduziert das die leistung meines laserdruckers von 9 seiten pro minute auf 4 seiten pro stunde. will ich damit also 250 flugblatter drucken, brauche ich mehr als 2.5 tage dazu. was tut so ein programm in der zeit? jede seite vor dem druck lesen? besonders gefallen mir auch programme, die fix und statisch auf eine bestimmte bildschirmaufloesung losgehen. anstatt den ganzen schirm zu verwenden, klebt der arbeitsbereich vom programm briefmarkengross in der linken oberen ecke und der unbenutzte bereich wird mit grellstem weiss angefuellt, um mich zu blenden. aber dafuer bekommt man noch eine warnung, dass die bildschirmaufloesung hoeher ist, als es das programm unterstuetzt. wenn die erfinder schon imstande sind, problemlos den uebrigen bereich auf weiss zu setzen, dann sollen sie ihn gefaelligst auch verwenden. |
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zuerst einmal ein readme.txt lesen und auf die suche nach den aenderungen
gehen, die in den letzten programmversion vorgenommen wurden. wenn man dort, angefangen von der version 0.9 beta bis zur aktuellen version 1.2 ungefaehr 600 zeilen bericht findet, ist das programm eher nicht zu empfehlen. das bedeutet naemlich das noch hunderte fehler bis zur version 1.99 ausgebessert werden und sich der programmierer dann fuer ein vollstaendiges neuentwickeln angesichts der version 2.0 entscheiden wird. als naechstes sehe man sich die tastenbelegung an; bzw. auch, ob man sich die wenigstens selbst aussuchen kann. funktioniert das meiste nur mit maus, ist das auch schon wieder schlecht. mit tasten kann man wesentlich schneller arbeiten als mit zielen und klicken der maus. sind die tasten nicht selbst konfigurierbar, kann man auch probleme damit bekommen, schnell mal links-alt und f12 niederzuhalten um gleichzeitig mit der maus auf ein wort zu klicken. ein weiteres gutes kriterium ist auch die groesse des programmes. jener texteditor, mit dem ich nicht nur diese web pages verfasst habe, sondern einfach alles was text heisst schreibe, ist eine einzige .exe datei, 87 kb gross, kann files mit unlimitierter groesse bearbeiten, kann beliebig viele files auf einmal bearbeiten, passt sich jeder groesse eines dos fensters an (ich bevorzuge den 43 zeilen mode, da sieht man genug am schirm), laesst sich seitens der tastenbelegung in einem konfig file so programmieren wie man es will und erlaubt es zusaetzlich noch, komplexe programmroutinen zu schreiben, die man dann per tastendruck und von menues aus starten kann. als negatives beispiel kann man unter anderen das word von microsoft anfuehren, dass nur einen teil der funktionen meines 87kb programmes abdeckt, nicht frei konfigurierbar ist, und schon bei weit weniger daten als ich meinem programm zumute, derartig langsam wird, wie ein xt mit 4.77 mhz dem man vor die aufgabe gestellt hat, die zahl pi auf 199 milliarden nachkommastellen zu berechnen. dafuer braucht eine durchschnittliche standardinstallation von word aber auch 18 megabytes an platz auf der festplatte. hat man also mehrere programme zur auswahl, sollte man mit dem kleinsten zum ausprobieren beginnen, und nur dann zum naechstgroesseren uebergehen, wenn das kleine zuwenig kann. wie heisst es doch so schoen: je groesser das programm, umso mehr fehler sind drinnen. und das stimmt. zum spass ist word ja nicht so gross..... dann muss man das programm natuerlich auch ausprobieren. und das ganz ausgiebig. mit der zeit stoesst man dann schon auf alle fehler, und man kann sich immer noch ueberlegen, ob man damit leben kann, oder nicht. schlimm sind nur jene programme, mit denen man leben muss. anregungen und beschwerden an die betreffenden hersteller zu schicken, ist ziemlich sinnlos - die jungs trauen sich bei tageslicht ohnehin nicht auf die strasse; und noch weniger ins buero. |