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Neusiedl am See (ungarisch Nezsider, kroatisch
Niuzalj) ist die zweitgrößte Stadt im österreichischen Burgenland. Die
Einkaufs- und Schulstadt Neusiedl am See ist zugleich Bezirksvorort
(burgenländische Bezeichnung für Bezirkshauptstadt) des Bezirks
Neusiedl am See. Neusiedl am See, in 133 m Seehöhe gelegen, befindet
sich am Nordufer des Neusiedler Sees zwischen den Ausläufern des
Leithagebirges und der Parndorfer Platte. Das Gemeindegebiet ist durch
die umliegenden Weingärten sowie durch den Kalvarienberg und das
Lehm-Massiv Taborberg geprägt.

Im Volksmund erhielt diese Madonnenstatue den Beinamen „Blaues Kreuz",
weil der Umhang Marias ursprünglich blau bemalt war. Die Mutter Gottes
ist hier als Immaculata dargestellt. Der Bildstock wurde von einem
Neusiedler Bürger im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts gestiftet.
Maria Immaculata auf Weltkugel mit Schlange über sich nach oben
verjüngendem quadratischen Pfeiler mit Akanthus-Volutenkapitell. Die
Mariensäule stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Um das Blaue Kreuz rankt sich eine Legende. In früheren Jahrhunderten
trat der See oft über seine Ufer. Als das Hochwasser den Ort wieder
einmal gefährlich bedrohte, pilgerten die frommen Bewohner zum Blauen
Kreuz. Die Madonna soll daraufhin den Kopf gegen den See gewandt haben,
und augenblicklich wich das Wasser zurück.

Die erste urkundliche Erwähnung von "Sumbotheil" (dt. Samstagmarkt)
stammt aus dem Jahr 1209. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Ort
durch die Mongolen zerstört und um 1282 unter dem Namen "Niusidel" neu
besiedelt. 1517 erhielt Neusiedl das Marktrecht. Neusiedl wurde 1683 im
Zuge der Zweiten Türkenbelagerung und 1708 durch die Kuruzen verwüstet.
1926 erhielt Neusiedl am See das Stadtrecht, um welches bereits 1824
vergeblich angesucht worden war.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn
(Deutsch-Westungarn). Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen
Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und
Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu
gegründeten Bundesland Burgenland.

Zierbrunnen im Goldbergpark in
Neusiedl am See. Der Brunnen wurde anlässlich des 800-jährigen
Bestehens der Stadt errichtet. Am Brunnenbecken befinden sich
verschieden Reliefs wie das des Hl. Nikolaus mit dem Hl. Gallus sowie
mehrere Inschriften.

"Lebensbrunnen" - Das Kunstwerk vor dem AMS
Das Werk trägt den Namen "Lebensbrunnen", der auf das unersetzbare
Element Wasser verweist. Entworfen, konzipiert und die Inschrift
getextet wurde aus einer kreativen Hand: Dr. Hermann Bergmann kann sich
mit Stolz als Vater des Brunnen bezeichnen. Um die Finanzierung hat
sich Sepp Gmasz gekümmert und kunstvoll gegossen wurde das Werk
anschließend von Walter Rom.

Die sogenannte Pestsäule wurde
1696 errichtet und stand einst mitten auf der Kreuzung
Eisenstädterstraße–Wienerstraße, also außerhalb des oberen Stadttores.
Die vier Nischen enthalten die Figuren der Hl. Nikolaus, Donatus, Maria
als Patrona Hungariae sowie die Heilige Dreifaltigkeit, eigentlich also
nicht die typischen Pestpatrone. Auf dem Pyramidendach stand
ursprünglich eine Statue des Hl. Florian. 1930 wurde die Statue von
einem LKW zerstört, nach ihrer Restaurierung wieder aufgestellt und
1960 im Zuge des neuen Straßenbaus versetzt. Ihren heutigen Standort
erhielt sie im Rahmen der Neugestaltung des Goldbergparkes.

Pestsäule - Der Bildstock
befindet sich heute in der Wienerstraße im Goldbergpark. Es handelt
sich um einen Tabernakelpfeiler in nachgotischen Formen mit geknickten
Kreuzrosen und einem steinernen Pyramidendach. Die Pestsäule zeigt vier
Nischenfiguren und trägt die Inschrift „Errichtet 1696“.

Kellergasse in Neusiedl am See

Kellergasse in Neusiedl am See

Ruine Tabor - Heimliches Wahrzeichen der Stadt
Lange Zeit wurde die Burgruine für ein römerzeitliches Bauwerk
gehalten. Tatsächlich stammt sie aus dem Mittelalter, ihre
Mauerkonstruktion deutet auf das 14./15. Jahrhundert hin. Die Funktion
ist nicht ganz geklärt: entweder diente sie als königliche Wohnburg
oder als Wehrturm.

Später wurde der Tabor zur Verteidigung eingesetzt. 1708 wurde er mit
Palisaden und Holzpfählen befestigt; dennoch konnte er dem Ansturm der
Kuruzzen nicht standhalten. Die Tabor-Ruine liegt auf einer Erhöhung. Von ihren hoch aufragenden
Mauern hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt und den See.

Die Ruine Tabor gilt als
Wahrzeichen der Stadtgemeinde Neusiedl am See. Immer wieder wird dieser
mächtige Quaderbau für ein römerzeitliches Bauwerk gehalten.
Tatsächlich stammt er aus dem Mittelalter. Vermutlich gehörte er schon
im 14. Jahrhundert zu einem Verteidigungssystem an der Grenze zwischen
Cisleithanien und Transleithanien. Während der Kuruzzenkriege
(Aufständische im Königlichen Ungarn) diente er als Fluchtburg, wurde
jedoch 1708 eingenommen und großteils zerstört. Der legendäre Gang, der
von hier aus unterirdisch in die Stadt führen soll, konnte bisher noch
nicht entdeckt werden. Das Gelände um den Tabor, das ursprünglich als
Viehweide diente, ließ die vermögende Neusiedlerin Karoline Stöckl um
1900 als Park anlegen. Heute dient die Ruine als Symbol für die bewegte
Vergangenheit der Stadt.

Die Ruine am Tabor gilt als das heimliche Wahrzeichen der Stadt. Lange
Zeit wurde diese Burgruine für ein römerzeitliches Bauwerk gehalten.
Das um 1400 errichtete Bauwerk diente als Wohnburg mehrerer ungarischer
Königinnen, die hier vorübergehend zur Jagd weilten. Endgültig zerstört
wurde der Tabor bei der Eroberung durch die Kuruzzen im Jahr 1708. Die
frühesten Ansichten aus dem 18. Jahrhundert zeigen bereits eine Ruine,
die auf einem breit angelegten Erdwall thront. Das lange Zeit als
Weidefläche genützte Umland des Tabors wurde um 1900 mit Bäumen und
Sträuchern bepflanzt und nach der vermögenden Stifterin der
Bepflanzung, Karoline Stöckl, als „Karolinenpark“ bezeichnet.

Neusiedl am See, in 133 m Seehöhe gelegen, befindet sich am Nordufer
des Neusiedler Sees zwischen den Ausläufern des Leithagebirges und der
Parndorfer Platte. Das Gemeindegebiet ist geprägt durch die umliegenden
Weingärten sowie durch den Kalvarienberg und das Lehm-Massiv Taborberg.
650 ha des Stadtgebietes liegen im Nationalparkgebiet Zitzmannsdorfer
Wiesen.

Der Stöcklbrunnen wurde im Jahr
1892 als Stiftung des wohlhabenden bürgerlichen Ehepaares Josef und
Caroline Stöckl errichtet. Daher auch der Name. Der Brunnen sollte den
einst zahlreichen Besuchern der Wochen- und Monatsmärkte zur Labung
dienen. Zurzeit der legendären Neusiedler Gladiolenfeste wurde er
bisweilen auch als „Weinbrunnen“ genutzt.

Die Große Pestsäule (auch:
Dreifaltigkeitssäule) wurde im Jahr 1713 nach dem letzten großen
Pestjahr errichtet. Es handelt sich um ein Werk von Elias Hügel, einem
angesehen Hofsteinmetzmeister aus Kaisersteinbruch. Die Heilige
Dreifaltigkeit thront auf einer hohen Säule, ihr zu Füßen sind die
Heiligen Johannes Nepomuk, Rochus, Rosalia und Sebastian gruppiert.
Alle vier wurden in der Barockzeit in unserer Gegend als Pestheilige
besonders verehrt.

Die Große Pestsäule wurde 1713
nach dem letzten großen Pestjahr über Auftrag der Gemeinde von Elias
Hügel, dem angesehenen Hofsteinmetzmeister aus Kaisersteinbruch
errichtet. Die Heilige Dreifaltigkeit in der Manier Albrecht Dürers,
auf einer hohen Säule thronend, ist von den Statuen der Pestheiligen
Johannes Nepomuk, Rochus, Rosalia (ruhend mit einem Kreuz dargestellt)
und Sebastian umgeben.

Brenner Hof - Edelhof seit 1565, benannt nach dem „Dreißiger" Pankratius Mathias Brenner, ab 1712 Wirtshaus zum Goldenen Adler
Brennerscher Hof im Stadtzentrum mit Glockenturm.

Neusiedl lebt von Weinbau, Tourismus und zahlreichen Gewerbebetrieben.
Süss Josef Weinbau, Hauptpl. 16, 7100 Neusiedl am See

Das Rathaus befindet sich am Hauptplatz 1 in Neusiedl am See.

Störche gibt es nicht nur in Rust.


Die Florianisäule ist
wahrscheinlich das Werk eines italienischen Künstlers. Das Denkmal
zeigt eine Florianfigur auf hohem, geschweiftem Postament sowie eine
Kartusche mit Jahreszahl 1745. Restauriert wurde es in den Jahren 1925
und 1960.
Florianfigur auf hohem, geschweiftem Postament, Kartusche am Sockel zeigt Wappen von Neusiedl am See, bez. 1745.

Stadtpfarrkirche Neusiedl am See
Das Gotteshaus ist den Heiligen Nikolaus von Myra und Abt Gallus geweiht.

Der Markt Neusiedl am See besaß vermutlich schon vor seiner ersten
urkundlichen Erwähnung 1209 eine romanische Kirche. Nach der Zerstörung
im Mongolensturm 1241 wurde das Gotteshaus wiedererrichtet und
nachweislich in den Jahren 1460-64 in gotischem Stil umgebaut. Pfarrer
Johann Aichmiller ließ 1633 das gotische Gewölbe durch ein
Tonnengewölbe ersetzen sowie den Turm und die Strebepfeiler erneuern.
Die schräg gestellten Stützpfeiler markieren noch heute die Ausmaße der
ursprünglichen Kirche, Auch die Seitenkapelle mit dem gotischen Fenster
existierte damals schon. Die Sakristeien stammen aus späterer Zeit.

Das Kriegerdenkmal im
Kirchenpark erinnert an die Verstorbenen und wurde im Jahr 1922 vom
Neusiedler Bildhauer Georg Maxwald errichtet. Ursprünglich stand das
Monument vor dem Rathaus, wurde jedoch in den 1950er Jahren aus
Platzgründen in den Kirchenpark versetzt. Das Soldatendenkmal befindet
sich zwischen Kirche und Friedhof. Es ist eine quadratische Säule auf
einem Sockel mit der Statue eines Soldaten, gestützt von einem Engel
mit einem Lorbeerkranz in der Hand, flankiert von Namenstafeln.
DEN GEFALLENEN U. VERMISSTEN DES 1. UND 2. WELTKRIEGES
GEWIDMET VON DER STADTGEMEINDE NEUSIEDL A. SEE

Grab-/Kriegerdenkmal
Diesen Weg hier müssen alle gehn, 1918, Vergesset nicht der gefallenen Krieger

Neben dem Eingang auf der Südseite der von einer Darstellung des hl.
Nikolaus überhöht ist, konnte das ursprüngliche gotische Portal
freigelegt werden. Die lebensgroße Kreuzigungsgruppe in der Nische
daneben steht über der Gruft des kaiserlichen Dreißigers
(Zolleinnehmer) Matthias Pancratius Brenner. Er gründete 1671 die
Neusiedler Rosenkranzbruderschaft.
Im Zuge der Türkenbelagerung erlitt die Kirche schwere Brandschäden,
ebenso beim Kuruzzenkampf des Jahres 1708. Nach schweren Windschäden
und weil die Kirche allmählich zu klein geworden war, erfolgte in den
Jahren 1736 bis 1738 eine Generalrestaurierung mit Erweiterung des
neuen Chores. Auch der Kirchturm mit dem schönen Zwiebelhelm wurde in
barockem Stil neu errichtet. Die Planung und Bauleitung lag in den
Händen des Brucker Baumeisters Johann Georg Wimpassinger, einem engen
Mitarbeiter Lukas von Hildebrandts.

Aus der Zeit der barocken Umgestaltung stammt das Hochaltarbild,
das der Neusiedler Maler Johann Länner 1738 anfertigte. Nikolaus und
Gallus huldigen der Muttergottes und dem Jesuskind. Am unteren Rand des
Bildes ist eine zeitgenössische Darstellung des Ortes zu bewundern. Den
frei stehenden Hochaltar flankieren die Apostel Petrus und Paulus.
Bemerkenswert ist die „Fischerkanzel" (um 1800). Sie zeigt Christus mit Petrus und Johannes in einem Segelboot mit Mast und Takelage.
Der linke Seitenaltar ist dem
Herzen Jesu geweiht. Links von Gott Vater als Weltenherrscher ist der
hl. Dominikus zu sehen, zu seinen Füßen ein Hund mit einer Fackel im
Maul; rechts Thomas von Aquin. Die Heiligen darunter stellen Apostel
dar.
Der rechte Seitenaltar zeigt
ein Bild mit dem Herzen Mariens. Seitlich vom Aufsatzbild mit dem
brennenden Dornbusch stehen die hl. Katharina und die hl. Barbara mit
dem Turm; am Fuß der Säulen die hl. Elisabeth als Bettlerin, ihr
gegenüber ihre Nichte Margareta von Ungarn.

Die Deckenfresken schuf der akademische Maler Hans A. Brunner im Jahr
1951. Über dem Presbyterium ist zu Füßen der Himmelskönigin Papst Pius
XII. abgebildet. Er weiht ihr das im Heiligen Jahr 1950 erlassene Dogma
von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Das große Fresko im Mittelraum stellt Bischof Nikolaus als Patron der
Schifffahrt dar, die Szene über dem Chor zeigt Abt Gallus mit den
Neusiedler Weinbauen.

Die kunstvoll gestaltete Orgelanlage aus dem Jahr 1775 wurde durch die
Firma Rieger 1979 erneuert. Die Glasfenster, gestiftet von wohlhabenden
Neusiedler Bürgern, stammen aus der Zeit um 1910. Bei den modernen Kunstwerken in der rechten Sakristei handelt es sich
um Arbeiten des Neusiedler Künstlers Hermann Bergmann. Die eigentliche
Sakristei, links vom Hochaltar, wurde im Jahr 2010 neu eingerichtet.
Die Pfarrkirche in erhöhter Lage abseits der Hauptstraße ist ein im
Kern gotischer, in der Barockzeit umgestalteter und erweiterter
Sakralbau. Das fünfjochige Schiff erhielt bereits im Frühbarock ein
Tonnengewölbe an Stelle der mittelalterlichen Spitzbögen. Nach schweren
Schäden durch Brände wurde die Kirche ab 1735 nach Westen erweitert,
ausführender Baumeister war Johann Georg Wimpassinger. Der quadratische
Ostturm mit einem Zwiebelhelm von 1737 wurde neu errichtet. Im
Innenraum ist vor allem die sogenannte Fischerkanzel aus der Mitte des
18. Jahrhunderts bemerkenswert. Das Hochaltarbild aus dem Jahr 1738 mit
einer alten Ansicht von Neusiedl erhielt 1898 eine neue Umrahmung.

Das fünfjochige Kirchenschiff ist tonnengewölbt mit Stichkappen. Das
Gewölbe ruht auf flachen Pilastern. Die Westempore hat keine Stützen.
An der geraden Brüstung ist vergoldeter Dekor. Über den Pilastern ist
ein durchlaufendes Gesims. Die Deckengemälde stammen von H. A. Brunner
aus dem Jahr 1951. Das Bild zeigt „Mariä Himmelfahrt“. Der Triumphbogen
ist rundbogig. Über dem quadratischen Chorjoch ist Platzlgewölbe. Die
Apsis ist schalengewölbt.

Röm. kath. Stadtpfarrkirche zum Hl. Nikolaus und Gallus
Die Pfarre wurde vor 1313 gegründet. Ein gotischer Bau wird urkundlich
erstmals 1464 erwähnt. Im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung 1529
dürfte die Kirche, so wie der ganze Ort, abgebrannt sein. Im Jahr 1633
erfolgte unter dem Pfarrer Johann Aichmüller eine Generalrenovierung.
Dabei wurde unter anderem das gotische Spitzbogengewölbe durch das
runde Tonnengewölbe, das bis heute geblieben ist, ersetzt. Während der
Zweiten Wiener Türkenbelagerung brannte die Kirche 1683 abermals ab.
Der Bau wurde 1685 erneuert und 1708 beim Kuruzenaufstand geplündert.
Von 1735 bis 1737 wurde die Kirche unter Baumeister Wimpassinger, dem
Stadtbaumeister von Bruck an der Leitha, erweitert. Dabei erfolgte eine
Verlängerung des Kirchenschiffes um rund zehn Meter Richtung Westen und
das Hauptportal wurde in die Mitte der Südwand versetzt sowie eine
kleine Vorhalle als Windfang vorgebaut. Im Jahr 1737 wurde der
baufällige Kirchturm durch einen Neubau ersetzt. Die Sakristeien mit
den Oratorien wurden 1791 unter Baumeister Anton Froschauer gebaut.

Brunnenhaus

fein und kost, Schlüsseldienst P Waldbott- Bassenheim

Die Klosterschule - Volksschule und Mittelschule Neusiedl am See

Bezirksgericht, Untere Hauptstraße 57, das zweigeschoßige Gebäude wurde 1904 errichtet.

Nyikospark

Die Christussäule im Nyikos
Park, der vermutlich älteste Bildstock in Neusiedl, wurde 1609
errichtet. Es handelt sich um eine Lichtsäule mit abgefasten
Steinpfeiler mit einem Tabernakelaufsatz zwischen profilierten
Gesimsen, auf der in späterer Zeit eine Christusdarstellung als
Auferstandener gesetzt wurde. Die Inschrift „A.O.D.Z.R.” weist auf den
Stifter hin, nämlich Andreas Oppitz Der Zeit Richter. Die Statue,
ursprünglich eine Wegsäule, ziert heute den Nyikos Park. Das dazu
gehörige Gasthaus entstand einst als Neusiedler Offiziers Casino.

Kalvarienberg - Kraftort mit Traumblick
Der Kalvarienberg am östlichen Ortsrand von Neusiedl am See ist seit jeher Anziehungspunkt für viele Menschen.
Besuchen Sie den Kreuzweg und genießen Sie die Stille der einzigartigen
Natur, inmitten vieler seltener Pflanzen. Vom höchsten Punkt der
Erhebung eröffnet sich ein traumhafter Panoramablick über den
Neusiedler See, den gesamten Seewinkel und das Leithagebirge.

Das Armeseelenkreuz wurde 1753
errichtet. Das hohe, glatte Steinkreuz steht auf einem barock
geschweiften Sockel. Davor sieht man eine Pietá von schlichter
Schönheit mit der schmerzhaften Muttergottes und dem vom Kreuz genommen
Jesus. Darunter die Inschrift: „O Maria Du schmerzhafte Mutter mein laß
Dir die armen Seelen befohlen sein“. Im Sockel ist ein Relief
eingemeißelt, das drei arme menschliche Seelen im Fegefeuer zeigt. In
der Nähe des Denkmals befand sich der Cholera-Friedhof, wo die 58 Toten
der Epidemie des Jahres 1831 notdürftig begraben wurden.

Figurenbildstock hl. Jakob

Die Einsiedlerkapelle hat ihren
Namen von dem Eremiten, der hier am Fuße des Kalvarienbergs einst sein
beschaulich-frommes Dasein fristete. Sie ist dem Hl. Johannes von
Nepomuk geweiht und eine Stiftung des wohlhabenden Fleischhauers und
Marktrichters Johann Georg Fischbach. Er ließ sie im Jahre 1739 zur
Verehrung seines Namenspatrons errichten. Die Johanneskapelle, auch
Eremitenkapelle oder Einsiedlerkapelle genannt, ist ein barocker Bau
mit geschweiftem Rundgiebel und Dachreiter am Fuße des Kalvarienberges.
In der Giebelnische befindet sich eine steinerne Immaculata, über dem
Portal eine Kartusche mit Inschrift des Stifters.

Neben der schönen Architektur sind auch die steinernen Figuren der
Unbefleckten Empfängnis sowie der Pestheiligen Rochus und Sebastian im
Inneren der Kapelle bemerkenswert.

Die Anlage wurde 1871 von Paul Schmückl gestiftet. Den Kreuzweg säumen
12 neogotische Bildstöcke mit Reliefs. Die 13. Station (Grablegung)
befindet sich ostseitig in einer Nische der Kalvarienbergkapelle.

Kalvarienberg - Die 1872
errichteten, vom Neusiedler Bürger Paul Schmückl gestifteten
Kreuzwegstationen, Kapelle und Kreuzigungsgruppe sind ein Werk des
Neusiedler Steinmetzmeisters Jakob Schaffrian und des jungen Bildhauers
Daniel Hafner. Noch heute findet hier in der Karwoche eine
Kreuzweg-Prozession statt.

Der Gedenkstein der Serben befindet sich entlang des Kreuzweges am
Kalvarienberg. Er soll an die fast 5000 Opfer des serbischen
Interniertenlagers 1914-1918 erinnern.

Bewohner und Gäste schätzen die Besonderheit dieses außergewöhnlichen
Ortes. Als Anerkennung für die Bemühungen um die Pflege und den Erhalt
von Kultur und Natur am Kalvarienberg erklärte die Landesregierung
diesen zum Naturdenkmal.

Die neugotische Kapelle mit Fassadentürmchen am Südende der Stadt wurde 1871 von Paul Schmückl gestiftet.

Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. Ein Werk vom Bildhauer Schafran aus dem Jahr 1872.

Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes.

Die jahrelang auf der Neusiedlersee-Bahn eingesetzte GySEV 122 ist
nunmehr beim Bahnhof Bad Neusiedl am See als Denkmal aufgestellt.

GySEV 121 30.04.1980 > museal erhalten, Neufeld an der Leitha
GySEV 122 ÖStB T; 12.11.1945 > GySEV, 06.08.1981 > museal erhalten, Denkmal Bhf Bad Neusiedl
GySEV 123 29.03.1988 > museal erhalten, Rohrbach, Burgenland aufgestellt, ´24> Mönchhof aufgestellt
GySEV 124 xx.04.1989 > museal erhalten, 27.07.2002 > VEF Schwechat

GySEV 122
GES.GEW. 54T. / KOHLENTENDER 5T. / WASSER 5,4T / GESCHW. 60KM/H. / GESAMTLÄNGE 10.93M

Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: